Dienstag, 3. November 2026Hinweis senden
Berlin Depesche

Das urbane Nachrichtenportal der Hauptstadt

Aktuell
Berlin-Marathon: Straße des 17. Juni bis nach dem Rennen am Sonntag gesperrtVBB: Einzelfahrschein Berlin AB bleibt 2027 bei 4 Euro, Tarife steigen im Schnitt um 3,72 ProzentS-Bahn zeigt an 14 Bahnhöfen, wie voll die nächsten Züge sindBER: Drohnensichtung sperrte am Mittwochabend rund 45 Minuten den LuftraumStudie: Vergesellschaftung von 210.000 Wohnungen würde rund 13,5 Milliarden Euro kostenBerlin-Marathon: Straße des 17. Juni bis nach dem Rennen am Sonntag gesperrtVBB: Einzelfahrschein Berlin AB bleibt 2027 bei 4 Euro, Tarife steigen im Schnitt um 3,72 ProzentS-Bahn zeigt an 14 Bahnhöfen, wie voll die nächsten Züge sindBER: Drohnensichtung sperrte am Mittwochabend rund 45 Minuten den LuftraumStudie: Vergesellschaftung von 210.000 Wohnungen würde rund 13,5 Milliarden Euro kosten
Nahverkehr

VBB erhöht die Preise 2027, der Einzelfahrschein bleibt bei 4 Euro

Ab 1. Januar steigen die Tarife im Schnitt um 3,72 Prozent. Die Viererkarte und die Umweltkarte werden teurer, das Einzelticket AB nicht.

Porträt von Lena Kowalski
Lena Kowalski

Ressortleitung Stadtentwicklung & Verkehr

· 3 Min. Lesezeit

Berlin-weit

Fahrgast am Fahrkartenautomaten auf einem Berliner U-Bahnsteig, im Hintergrund ein gelber Zug

Fahrgast am Fahrkartenautomaten auf einem Berliner U-Bahnsteig, im Hintergrund ein gelber Zug

Bus und Bahn in Berlin und Brandenburg werden zum 1. Januar 2027 teurer, im Schnitt um 3,72 Prozent. Der Einzelfahrschein für Berlin AB bleibt aber bei 4,00 Euro. Das hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bekannt gegeben. Der Aufsichtsrat hat die neuen Preise beschlossen.

Spürbar wird es vor allem für Vielfahrer. Die Viererkarte Berlin AB kostet künftig 13,20 Euro statt 12,40 Euro. Die VBB-Umweltkarte im Monatsabo für Berlin AB steigt von 81,30 Euro auf 84,30 Euro. Wer das Abo hat, zahlt damit 36 Euro mehr im Jahr.

In Potsdam kostet der Einzelfahrschein AB ab Januar 3,10 Euro statt 3 Euro. In Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus bleibt er bei 2,70 Euro.

Die neuen Preise gelten für alle Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Regionalzüge im Verbund. Der reicht von Berlin über ganz Brandenburg. Zone AB ist das Stadtgebiet von Berlin, Zone C ist der Ring um die Stadt mit Potsdam, Königs Wusterhausen und Oranienburg.

Der VBB begründet die Erhöhung mit hohen Kosten. Inflation und Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur setzten die Verkehrsunternehmen unter Druck, heißt es. Ohne die Anpassung ließe sich das heutige Angebot nicht halten. Nach eigenen Angaben zählt der Verbund rund vier Millionen Fahrten am Tag.

Fahrgeld ist dabei nur ein Teil der Finanzierung. Einen großen Anteil tragen die Länder und der Bund über die sogenannten Regionalisierungsmittel. Steigen die Kosten schneller als Zuschüsse und Einnahmen, wächst die Lücke.

Ob sich ein Wechsel lohnt, hängt vom eigenen Alltag ab. Wer mehr als zweimal pro Woche fährt, kommt mit einem Abo meist günstiger weg als mit Viererkarten.

Grundlage dieser Recherche

Über die Autorin oder den Autor

Porträt von Lena Kowalski

Lena Kowalski

Ressortleitung Stadtentwicklung & Verkehr · im Team seit 15. Januar 2024

Berichtet seit 2013 über Berliner Verkehrspolitik, Bauprojekte und Bezirksverwaltung. Fährt jede Strecke, über die sie schreibt, selbst ab.

Mehr aus Verkehr