Berlin-Marathon: Wo am Wochenende nichts mehr fährt
Über 56.000 Starter, Sperrungen seit Montag und eine Strecke durch sieben Bezirke. Was Anwohner und Autofahrer am 26. und 27. September wissen müssen.

Mitte

Läuferinnen und Läufer auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor
Am Samstag und Sonntag gehört ein großer Teil der Stadt den Läuferinnen und Läufern. Mehr als 56.000 Menschen haben sich für den Berlin-Marathon angemeldet. Dazu kommen Hunderttausende an der Strecke. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte Tiergarten, Mitte und Kreuzberg am Sonntag meiden.
Die ersten Sperrungen laufen schon seit Montagmorgen. Die Straße des 17. Juni ist zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor dicht, ebenso die Yitzhak-Rabin-Straße. Seit Donnerstag sind auch Ebertstraße, John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemannstraße, Dorotheenstraße und das Regierungsviertel gesperrt.
Am Samstag starten die Inlineskater. Dafür sind Potsdamer Straße zwischen Potsdamer Platz und Reichpietschufer sowie Unter den Linden zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße tagsüber bis etwa 17.30 Uhr gesperrt.
Die Strecke am Sonntag führt über die Straße des 17. Juni und den Ernst-Reuter-Platz nach Alt-Moabit, durch den Tiergarten nach Mitte und über die Karl-Marx-Allee zum Strausberger Platz. Danach geht es über die Lichtenberger Straße zum Moritzplatz, zum Kottbusser Tor und über den Kottbusser Damm zum Hermannplatz. Über Yorckstraße, Grunewaldstraße und Martin-Luther-Straße laufen die Starter zum Rathaus Schöneberg, weiter durch Friedenau und Schmargendorf und über Hohenzollerndamm und Kurfürstendamm zum Wittenbergplatz.
Die letzten vier Kilometer sind die bekanntesten: Leipziger Straße, Gendarmenmarkt, Unter den Linden und durch das Brandenburger Tor ins Ziel auf der Straße des 17. Juni. Die meisten Straßen werden nach dem Rennen Stück für Stück wieder freigegeben. Die Straße des 17. Juni bleibt länger zu.
Die Polizei bereitet einen Großeinsatz vor. Im vergangenen Jahr waren mehr als 800 Beamte im Dienst. In einzelnen Abschnitten der Strecke gilt ein Messer- und Waffenverbot.
Unser Tipp für Anwohner: Wer am Sonntag in Kreuzberg oder Neukölln wohnt und das Auto braucht, parkt es am besten schon am Samstagabend außerhalb der Strecke. U- und S-Bahn fahren, sind aber voll. Zuschauen lohnt sich am meisten am Kottbusser Damm und am Wilden Eber in Schmargendorf.
Grundlage dieser Recherche
- Berlin.de / dpa: Preparations for Berlin Marathon: First road closures starting Monday, 21.09.2026
Über die Autorin oder den Autor

Marlene Voigt
Redakteurin Kultur & Kiezleben · im Team seit 15. Januar 2024
Begleitet Berlins Kulturszene seit den Neunzigern, von der Off-Galerie im Hinterhof bis zur Debatte um Kulturförderung im Abgeordnetenhaus.